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Brandmeldeanlage  
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03.02.2018  
Brandeinsatz  
in GM-Strombach  

30.01.2018  
Brandeinsatz  
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Technische Hilfeleistung (Unwetter)  
in Gummersbach  

03.01.2018  
Technische Hilfeleistung (Unwetter)  
in GM-Lobscheid  

Alarmübung Gummeroth/Strombach

Am 09.01.2014 wurde in Gummeroth eine Alarmübung durchgeführt. An dieser Übung nahmen die Einheit Gummeroth, sowie die frisch mit einander fusionierten Einheiten Lobscheid und Strombach (Strombach) teil.

Artikel Oberberg-Aktuell

Die Planungen für diese Übung begannen bereits Ende letzten Jahres. Dankenswerterweise wurde ein Gebäude zur Verfügung gestellt, welches Mitte/Ende Januar abgerissen werden sollte. An diesem Objekt konnte geübt werden ohne Rücksicht auf evtl. Schäden, somit war eine realistische Übung möglich.

Zweck der Übung war die gemeinsame Arbeit der Einheiten untereinander im Einsatz zu fördern und den frisch ausgebildeten Atemschutzgeräteträgern eine Möglichkeit zur realitätsnahen Übung in den Einheiten zu bieten.

Als Alarmübung konzipiert wussten bis auf die Ausrichter, die Wehrführung und die zuständigen Gruppenführer niemand von der Übung. Als um 17:09 die Rufempfänger der beteiligten Einheiten auslösten war die Überraschung entsprechend groß und die Übung begann.

Beim Eintreffen der Einheit Gummeroth qualmte es, dank einer Nebelmaschine, bereits aus allen Ritzen des Gebäudes und der "besorgte Familienvater" (gespielt von einem Ausrichter) verlieh seiner Angst um seine Familie Ausdruck.

Während sich die ersten Kräfte ausrüsteten, knallte es im Gebäude und weiterer Rauch stieg auf.

Der erste Trupp begann mit dem Angriff, musste jedoch zuerst die Tür einschlagen um in das Gebäude zu gelangen. Während dessen trafen die anderen Einheiten und der Rüstwagen aus Gummersbach ein. Diese stellten den Sicherheitstrupp und begannen mit dem Zugang in den Keller in dem eine Person vermisst wurde.

Bei der Erkundung des ersten Trupps unter Atemschutz wurde ein Notfall eingespielt so das zügig der 2te Trupp vorgehen musste um den ersten zu unterstützen. Gemeinsam konnte eine Person aus dem Obergeschoss erfolgreich gerettet werden. In der Zwischenzeit hatte der Trupp im Keller die Tür aufgebrochen und die zweite Person aus dem Gebäude geholt.

Nun fehlte noch eine vermisste Person die durch einen Trupp gesucht wurde. Im Zuge der Suche wurde eine Atemschutznotfall simuliert, bei dem ein Kamerad "verletzt" worden war und nicht mehr genügend Luft in der Atemschutzflasche hatte. Umgehend liefen die Rettungsarbeiten an und ein weiterer Trupp kam zur Rettung. Gemeinsam wurde der verunfallte Kamerad erfolgreich gerettet. Kurz danach konnte durch einen weiteren Trupp die letzte vermisste Person gerettet werden und das "Feuer" wurde gelöscht.

Während die eingesetzten Materialien abgebaut wurden und alles wieder auf den Fahrzeuge verladen wurde, hielten die Beobachter (Stv. Leiter der Feuerwehr Gerd Klotz, Zugführer Zug 1 Gunder Hohmuth und Zugführer Zug 2 Frank Raupach) gemeinsam mit den Ausrichtern und den Gruppenführern eine Manöverkritik ab.

Die Übung war ein Erfolg, alle Personen konnten gerettet und das Feuer gelöscht werden.

Kleinere Fehler wurden bemerkt und besprochen, so dass sie nicht mehr vorkommen.

Im Anschluss wurde noch im Gerätehaus Gummeroth gemeinsam Würstchen gegessen und etwas getrunken und über die gemeinsame Übung gesprochen.


Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern der Übung.